Die Varroamilbe ist der wichtigste Gegenspieler der Honigbiene. Bekämpft wird sie neben der Winterfütterung vor allem im Spätsommer – dann, wenn die letzten Honigräume runter sind und die Völker die Bienen aufziehen, die über den Winter kommen sollen.
Eine Methode ist die Langzeitbehandlung mit 60-prozentiger Ameisensäure. Über einen Liebig-Dispenser läuft die Säure aus einem Fläschchen auf Verdunsterpapier und verteilt sich über mehrere Tage in der Luft der Beute.
Das wirkt nicht nur auf die Milben, die auf den Bienen sitzen: Die Säure erreicht auch die verdeckelte Brut und tötet dort heranwachsende Milben ab. Für die Bienen ist die säurehaltige Luft trotzdem unangenehm – sie sammeln sich zeitweise in Trauben vor dem Flugloch.
Nach etwa vier bis sechs Tagen ist die Ameisensäure verdunstet, dann geht es mit der Einfütterung für den Winter weiter.
